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Vorbereitung der PDT

Photodynamische Diagnostik

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Dr. Reinhold Eichhorn

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Bei der Photodynamischen Therapie trägt man eine lichtsensibilisierende Substanz (Aminolävulinsäure) auf die erkrankte Haut auf. Aminolävulinsäure wird selektiv von den Tumorzellen aufgenommen und macht diese empfindlich gegen sichtbares Licht. Im Anschluss erfolgt eine Bestrahlung der Haut mit einer sehr hellen Lichtquelle. Hierbei kommt es zum Absterben der Tumorzellen.
Als jüngste Weiterentwicklung der Photodynamischen Therapie präsentierte die Firma Galderma eine spezielle, sehr helle Kaltlichtquelle mit dem Namen Aktilite®, sowie eine neu entwickelte lichtsensibilisierenden Creme mit dem Namen Metvix®. Die Kombinationstherapie aus Aktilite® und Metvix® gewährleistet eine äußerst effektive und schmerzarme Therapie von Aktinischen Keratosen und Basalzellkarzinomen. Entgegen der bisher verwendeten operativen Therapiemethoden entstehen hierbei keine Narben oder Pigmentveränderungen der Haut.

Anwendung von Metvix und Aktilite

Die Anwendung von Metvix® und Aktilite® ist denkbar einfach. Die Creme Metvix® mit dem Wirkstoff MAOP (Methyl-Amino-Oxo-Pentanoat) wird auf die erkrankte Haut (z. B. Basalzellkarzinom) aufgetragen. Auf das Hautareal wird ein licht- und luftdichter Verband geklebt, damit die Salbe besser in die Haut eindringen kann und der Wirkstoff nicht durch Umgebungslicht abgeschwächt wird. Nach einer Einwirkungszeit von circa 3 Stunden haben sich in der Haut sogenannte Porphyrine gebildet, die die entsprechende Hautpartie sehr lichtempfindlich machen. Die Zerstörung des Hauttumors erfolgt hierauf mittels sehr hellen sichtbaren Lichtes.

Für den Erfolg einer Photodynamischen Therapie bei Aktinischen Keratosen und Basalzellkarzinomen ist also die Kombination von Creme und Licht entscheidend. Nur bei Gewährleistung einer maximalen Eindringtiefe der Lichtstrahlen in das vorbehandelte Gewebe kann der angestrebte Therapieerfolg erreicht werden. Dies setzt eine ganz bestimmte Beschaffenheit der zur Bestrahlung eingesetzten Lichtquelle voraus. Die günstigsten Ergebnisse werden mit Rotlicht erzielt, das mit einer Wellenlänge zwischen 570 bis 670 Nanometer arbeitet. Die in der Kombinationstherapie mit Metvix® eingesetzte Lampe Aktilite® strahlt ein Licht mit einer Peak-Wellenlänge von 634 ±3 Nanometer ab. Hiermit erreicht man eine optimale Eindringtiefe des Lichtes und eine optimale Effektivität der Therapie.

Keine Narben , weniger Schmerzen

Im Gegensatz zu den klassischen Therapiemodalitäten bei "hellen Hautkrebs", wie Kürettage "Abkratzen", Kryotherapie "Vereisung", Chemochirurgie "Verätzung", Lasertherapie und Operation, überzeugt die Photodynamische Therapie nicht nur in der Wirksamkeit des Verfahrens, sondern auch im Hinblick auf ihre hervorragenden kosmetischen Ergebnisse. Mittels der Photodynamischen Therapie erreicht man in aller Regel eine absolut narbenfreie Abheilung der Hauteveränderungen, sie ist somit den o.g. älteren Therapieverfahren besonders in Hinsicht auf das kosmetische Ergebnis deutlich überlegen.

Weniger Schmerzen

Während der Belichtungsphase kommt es zum Auftreten von brennenden Schmerzen in dem behandelten Hautareal. Die beste Möglichkeit der Schmerzreduktion besteht in möglichst effektiver Kühlung der Haut. Aus diesem Grund sind unsere beiden PDT-Behandlungsplätze mit Kühlsystemen der Firma Zimmer Elektromedizin (Cryo 5 Derma) ausgestattet, die auch in der Lasermedizin zum Einsatz kommen. Das Cryo 5 ermöglicht eine Kühlung der Haut mit einem bis zu -30°C kalten Luftstrom, der mehr als ausreichend für die Photodynamische Therapie ist.

Zwei Behandlungsplätze - kurzfristige Termine

Da wir über 2 vollständig ausgestattete Behandlungsplätze für die Photodynamische Therapie verfügen, die jeweils mit der grössten erhältlichen Aktilite Lichtquelle und einem Kühlsystem (Cryo 5) ausgestattet sind, können wir Ihnen jederzeit den von Ihnen gewünschten Termin für ihre Photodynamische Therapie anbieten. Planen Sie aber bitte trotzdem ausreichend Zeit für Ihre Therapie ein.