Erfreulicherweise ist der technische Fortschritt auch im medizinischen Bereich häufig verblüffend und Dinge, die einem bisher nur schwer vorstellbar erschienen sind aufgrund neuer Erkenntnisse möglich.
So verhält es sich unserer Sicht auch mit einer innovativen Technik, genannt Siascopie, die von der Firma Astron Clinica aus Cambridge entwickelt wurde. Man kann sagen, dass die Siascopie die konsequente Weiterentwicklung der Auflichtmikroskopie darstellt.
Mittels der Siascopie ist es also nicht nur möglich "Muttermale" stark vergrössert darzustellen, sondern auch deren Ausbreitung in die Tiefe der Haut zu beurteilen. Man kann also graphisch darstellen, ob ein "Muttermal" sich auf die obere Hautschicht beschränkt oder ob es in die mittlere Hautschicht eindringt.
Aber damit nicht genug: Ferner ist es möglich Durchblutungseigenschaften von "Muttermalen "zu untersuchen. Die Art der Durchblutung ist häufig von grosser Relevanz in der Diagnose des Schwarzen Hautkrebses und auch des Hellen Hautkrebses.
Ferner lässt sich mittels der Siascopie die Verteilung des Bindegewebes innerhalb des "Muttermals" graphisch darstellen, ein weiteres wichtiges Kriterium zur Diagnose des Schwarzen Hautkrebses. Selbsterklärend ergeben sich hieraus ungeahnte neue Möglichkeiten in der Beurteilung von "Muttermalen" und für die Genauigkeit unsere Vorsorge.
Aus diesem Grund haben wir uns zur Anschaffung eines Siascop V entschlossen und aktuell das einzige dermatologische Institut in den neuen Bundesländern, das diese innovative Technologie anbietet.





