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Dr. Reinhold Eichhorn

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Bei Patienten mit sehr vielen "Muttermalen " ist häufig eine Fotodokumentation aller "Muttermale" mittels DermoGenius nicht sinnvoll. In diesem Fall erfolgt zuerst eine auflichtmikroskopische Untersuchung, bei der die "Muttermale" markiert werden, die Auffälligkeiten aufweisen. Die markierten "Muttermale" werden im Anschluss in das DermoGenius-System einegescannnt. Zusätzlich erfolgt zur Dokumentation aller "Muttermale" die Aufnahme einer Mole -Map. Hierbei werden die Hautareale mit den meisten "Muttermalen" (z. B. Rücken und Brust) mit einer hochauflösenden Digitalkamera fotografiert und das Bild im Mole-Map System gespeichert. Bei erneuter Vorstellung zur Hautkrebsvorsorge (meist nach einem Jahr) werden erneut Bilder der zuvor fotografierten Hautareale gemacht und in das Molemap System aufgenommen. Mole-Map vergleicht dann die jeweiligen Bilder und zeigt eventuelle Form- oder Grössenveränderungen von "Muttermalen", sowie "Muttermalen", die neu entstanden oder verschwunden sind.
Somit bietet Molmap bei Patienten mit vielen "Muttermalen" eine effektive Möglichkeit der Befunddokumentation und Kontrolle, die zusätzliche Sicherheit in der Hautkrebsvorsorge gewährleistet.